An drei großen Verpackungsstraßen werden unsere Frischfleischerzeugnisse gewogen, verpackt und mit EAN-Code preisausgezeichnet.
Qualität, die Ihren Ansprüchen gerecht wird
Woher bezieht der Betrieb seine Tiere?
Unser Betrieb verarbeitet nur Rinder und Schweine deutscher Rassen und Herkunft. Die bei uns angelieferten Tiere werden von amtlichen Tierärzten des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes Herford bezüglich ihrer Herkunft und Gesundheit überwacht.
Der Großteil des Lebendviehs stammt aus dem Kreis Herford und Umgebung und muss den strengsten Qualitätsansprüchen standhalten. Der Einkauf aus nahen Erzeugergebieten sorgt für kurze Transportzeiten und garantiert beste Qualität.
Unter welchen Bedingungen erfolgt die Schlachtung?
Der EG Schlachthof Gocksch erfüllt strenge EG-Bestimmungen sowie Hygienerichtlinien und wird 4x jährlich auf die Einhaltung durch die zuständigen Behörden überprüft.
Eine stressarme Schlachtung und perfekte Weiterverarbeitung ist bei uns obligatorisch. Bei jedem Schlachttier wird vor und nach der Schlachtung eine gesetzlich vorgeschriebene Gesundheitsuntersuchung durch amtliche Untersucher durchgeführt.
Nur Schlachter mit nach §4 der Tierschutzschlachtverordnung geforderter Sachkunde sind bei Gocksch KG befugt, die Betäubung und Schlachtung der Tiere vorzunehmen.
Welchen Prüfungen unterliegt die Gocksch KG?
Die Überwachung der Fleischproduktion wird seit Oktober 1994 durch die Firma Lux Control, TÜV Rheinland, Internationale Warenprüfungsgesellschaft– Hamburg, vorgenommen. Jeder unserer Aufzucht- und Mastbetriebe wird regelmäßig auf artgerechte Fütterungs- und Haltungsbedingungen überprüft. Verbraucherschutz, die Einhaltung aktueller Qualitätsstandards, Hygiene und Transparenz in unserem Unternehmen haben höchste Priorität und werden durch das HACCP-Konzept dokumentiert. Unsere hohen Ansprüche und die Einhaltung der genannten Standards führten dazu, dass unser Betrieb seit 2005 QS zertifiziert ist.
Was ist PSE?
Das berühmte Schnitzel, das in der Pfanne schrumpft und größere Mengen Fleischsaft abgibt, ist so genanntes PSE-Fleisch. Die Abkürzung steht für Pale (blass), Soft (weich) und Exudative (wässrig) und ist nicht zu Verwechseln mit BSE-Fleisch! PSE-Fleisch findet sich im Prinzip nur beim Schweinefleisch.
Das PSE-Fleisch hat, anders als vielleicht vermutet, keinen höheren Wassergehalt,
sondern der Fleischsaft tritt aus den Muskelfasern aus. Grund dafür sind zum Teil genetische Ursachen.
Manche Schweinerassen sind durch ihre Erbanlagen bedingt wenig stressresistent, was bei der Schlachtung
der Schweine dazu führt, dass der Glykogenabbau (Abbau der Zuckerreserven in Leber und Muskel)
beschleunigt verläuft. Dies hat zur Folge, dass ebenfalls beschleunigt Milchsäure gebildet wird,
die wiederum bestimmte Eiweiße der Fleischstruktur so verändert, dass der Fleischsaft austreten kann.
Aus diesen Gründen werden bei uns:
a) ausschließlich stressresistente Rassen geschlachtet.
b) zum Stressabbau, vor der Schlachtung, lange Ruhezeiten in unseren Stallungen eingehalten.